Atemtherapie

Wer ständig zu schnell atmet, belastet seinen Körper. Bei einer zu flachen Atmung wird die Kapazität der Lunge nicht vollständig ausgenutzt. In den Lungenbläschen bleibt immer noch ein Teil verbrauchter Luft zurück. Das kann die Sauerstoffversorgung der Körpergewebe beeinträchtigen. Die Muskeln und Organe – aber vor allem das Gehirn – erreichen dann nicht ihre volle Leistungsfähigkeit. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und sogar Verdauungsprobleme können die Folge sein. Die Atmung wird über das vegetative Nervensystem gesteuert. Umgekehrt kann das vegetative Nervensystem über den Atem beeinflusst und harmonisiert werden. Um wieder richtig Luft bekommen zu können, wird die Atemtherapie eingesetzt. Dabei unterscheidet man zwischen der „Therapie des Atmens“ und der „Therapie mit dem Atem“.

„Der Atem ist die Basis allen Lebens und der Atem hat immer recht!“

Was bedeutet das für die Übungspraxis?

Das bedeutet, wenn der Atem während den Übungen zu flach wird oder gar stoppt – ist es ein deutliches Zeichen dafür – dass man über der eigenen Belastungsgrenze ist.